Atlas Therapie

Wenn der erste Halswirbel für Wirbel sorgt

Eine Verschiebung des ersten Halswirbels kann in Bezug auf unseren Muskelapparat, das Nervensystem und sogar unseren Kreislauf im wahrsten Sinne für einen enormen Wirbel sorgen. Als Folge einer unnatürlichen Lage dieses, auch als Atlaswirbel bezeichneten Wirbels, können gesundheitliche Einschränkungen wie Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Bluthochdruck, Herzrhytmusstörungen, Tinnitus, Rückenschmerzen und selbst Stoffwechselstörungen auftreten.

Den Atlaswirbel umgeben verschiedene Nervenschaltstellen, welche Kontakt zu den Nervenbahnen haben. Diese Nervenbahnen verlaufen zwischen Gehirn und Körper und sorgen für die richtige Kommunikation untereinander.

Wodurch können Fehlstellungen des Atlas entstehen?

Fehlstellungen bzw. Verschiebungen des Atlaswirbels können beispielsweise durch

  • durch eine schwierige Geburt,
  • einen Sturz vom Wickeltisch,
  • ein Schleudertraumata,
  • schwere Stürze wie bei Fahrradunfällen,
  • Alltagsgewohnheiten wie zum Beispiel ständiges Vorbeugen des Kopfes (Handynacken) und
  • sonstige schwerwiegende Einwirkungen auf den Kopf

entstehen.

Reizung der Nerven durch die Fehlstellung

Die daraus resultierende Fehlstellung des ersten Halswirbels, der immerhin unseren bis zu 5 Kilogramm schweren Kopf trägt, kann eine Reizung der zwischen den Wirbeln austretenden Nerven verursachen. So kommt es zu mechanischen Einwirkungen auf die Körpersysteme. Eine Fehlstellung des Atlas kann ebenso zu einer Asymmetrie der tiefen Muskelschichten führen. Daraus entstehen Verspannungen, welche wiederum negativ auf die umliegenden Nerven-, Blut- und Lymphsysteme einwirken können. Auch Fehlbelastungen der Wirbelsäule können entstehen und ebenso zu  Haltungsasymmetrien wie Schiefhals, Gesichtsasymmetrie, einseitige Hüftreifungsstörung  etc. führen.

 

KISS Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung

Beim Thema Haltungsasymmetrien sei auch das sogenannte KISS Syndrom erwähnt. Es gehört zu den Erkrankungen, die man ebenfalls mit dem Trauma einer schwierigen Geburt in Verbindung bringt. Haltungsstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern und daraus resultierende weitere Beschwerden (Schreikinder, Schwierigkeiten beim Saugen und Schlucken,  ließen sich ebenso darauf zurückführen. Wird ein KiSS-Syndrom bei kleinen Kindern nicht behandelt können sich im weiteren Verlauf sogenannte KIDD Symptome wie ADHS, ADS oder Konzentrationsschwierigkeiten ergeben. Ohne Therapie können darüberhinaus auch im Erwachsenenalter massive gesundheitliche Probleme wie chronischen Rückenschmerzen, Schwindel, Ohrgeräusche, Bewegungsstörungen etc. auftauchen.

 

Was bewirkt die Atlas Therapie?

Die Atlas Therapie löst die Blockade und Dysfunktion des Atlaswirbels und korrigiert dessen Fehlstellung. Mit Hilfe der Atlastherapie kann der Informationsfluss zwischen Gehirn (Nervensystem) und dem Körper, also unsere Körperwahrnehmung, verbessert werden.

Mittels einer speziellen Massagetechnik wird zuerst die umliegende Muskulatur des Halswirbel gelockert, um dem Wirbel mehr Bewegungsfreiheit zu geben. Die weitere manuelle Behandlung (Druckimpulse und mobilisierende Griffe) sorgen dafür, das der Wirbel wieder in seine natürliche Lage zurückfindet. So können die daraus resultierenden Beschwerden beseitigt werden.

Die Atlas Therapie sollte nur von einem qualifizierten Therapeuten durchgeführt werden. Die angewandten Techniken unterscheiden sich bei Kindern und Erwachsenen.

Leiden auch Sie unter den oben genannten Beschwerden?

Vereinbaren Sie einen Untersuchungstermin. 

Tel. +49 (0)2841 8814844

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