Blutanalysen

Den Dingen auf den Grund gehen - Nahrungsmittelunverträglichkeiten aufspüren

Vital- und Stoffwechselanalyse

Für die Erstellung eines ganzheitlichen und qualitativ wertvollen Stoffwechselkonzeptes ist eine Blutanalyse neben einer ausführlichen und präzisen Anamnese (Abfrage der Essgewohnheiten, Krankheiten, Bewegungsprofil) unabdingbar. Denn so individuell wie jeder Mensch ist, so individuell sind auch die Nahrungsmittel, die er verträgt. Um sich gesund und vital zu fühlen, bedarf es einer ausreichenden Menge an individuellen und gut verwertbaren Vitamin- und Energiespendern. Vor der Umstellung der Ernährung bzw. des Stoffwechsels muss abgeklärt werden ob beim Patienten schwerwiegende Krankheiten vorliegen oder Stoffwechselstörungen existieren. Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma oder Gicht haben Auswirkungen auf die Auswahl der Lebensmittel. Die Blutanalyse lässt Defizite erkennen, die man über die Zufuhr der richtigen Nahrungsmittel ausgleichen kann.

Welche Lebensmittel tun mir gut und welche nicht?

Ihre individuelle Nahrungsmittelliste kann über eine Vital- und Stoffwechselanalyse erstellt werden.

Zur Unterstützung einer ganzheitlichen Befunderhebung ist es gut, wenn der Patient über einen längeren Zeitraum ein Ernährungstagebuch führt und aufschreibt, was und wann er isst und trinkt und zu welchem Zeitpunkt mögliche Beschwerden auftreten. Begleitumstände wie Stressfaktoren, das Einsetzen der Regelblutung, die Einnahme von Medikamenten etc. sollten ergänzend festgehalten werden.

IgG4 – Reaktionstest

Der IgG4 Test deckt Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf, nicht Nahrungsallergene.
IgG4 (Immunglobulin G4) sind Antikörper der Klasse G. Sie sind nur in geringsten Anteilen in IgG-Subklassen im Blut von gesunden Menschen vorhanden. Bei diesem Test wird das abgenommene Blut auf eine erhöhte Anzahl an nahrungsmittelspezifischen Antikörper-Titern hin untersucht . Bei Patienten mit einer IgG4 assozierten Erkrankung treten sie vermehrt für bestimmte Lebensmittel auf.

  • Allergie
  • Fructoseunverträglichkeit
  • Glutenunverträglichkeit
  • GFCF Diät (gluten- und kaseinfreie Ernährung)
  • Histaminintoleranz
  • Histaminose
  • Kreuzallergien
  • Lactoseunverträglichkeit
  • Pseudoallergien
  • Salizylatintoleranz
  • (atypische) Zöliakie

Unterschied zwischen Lebensmittelallergie und -unverträglichkeit

Allergie

Bei einer Allergie (Typ1) sprechen wir von einer Überreaktion des Immunsystems bzw. einer Fehlsteuerung des Immunsystems auf bestimmte Stoffe (Allergene) aus der Umwelt. Die Reaktion auf diese körperfremden Stoffe ist  nicht notwendig Das Immunsystem kämpft mit Antikörpern gegen sie an, obwohl es keinen wirklichen Anlass dafür gibt. So genügen schon kleinste Mengen eines bestimmten Lebensmittels, um unmittelbar schwerste allergische Reaktionen auszulösen. Bei einem Lebenmittelallergiker, der beispielsweise auf Erdnüsse reagiert, können minimale Spuren zu lebensbedrohlichen Zuständen wie dem Anschwellen der Zunge und somit zu Atemnot führen. Allergiker müssen deshalb genau darauf achten, welche Bestandteile ihre Nahrung hat.

 

Unverträglichkeit von bestimmten Nahrungsmittel

Die typischen Symptome einer Nahrungsmittelunverträglichkeit wie

  • Bauchschmerzen
  • Bauchkrämpfe
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Hautunreinheiten (Pickelchen und Pusteln)
  • Reizdarmsyndrom

treten immer individuell verschieden und verzögert, d.h. in der Regel 6 bis 48 und teilweise bis zu 72 Stunden nach dem Verzehr des Nahrungsmittels auf.

So klagt mancher bereits nach dem Verzehr kleinster Mengen eines bestimmten Lebensmittels, der andere erst nach Zufuhr großer Mengen des auslösenden Lebensmittels. Bei Menschen, die zum Beispiel unter einer Laktoseintoleranz also einer Milchzuckerunverträglichkeit leiden, liegt die Ursache Ihrer Beschwerden (zum Beispiel Blähungen, Bauchkrämpfe, Durchfall…) in einem Mangel an einem wichtigen Enzym, der Laktase. Laktase macht den Milchzucker, der in Milchprodukten vorkommt, erst für unseren menschlichen Körper verwertbar.

Primäre Lactoseintoleranz
Menschen mit primärer Laktoseintoleranz können Laktose zu Beginn ihres Lebens normal zersetzen und verwerten. Die Produktion des Enzyms Laktase reduziert sich allerdings im Kindes- und Jugendalter. Die primäre Lactoseintoleranz ist nicht als Krankheit zu verstehen, denn sie ist bei den meisten Menschen der Normalzustand. Die Laktaseproduktion nimmt mit den Jahren stetig ab und unterschreitet irgendwann einen bestimmten Wert. Dann treten die unangenehmen und für viele gesundheitlich belastenden Symptome einer Laktoseintoleranz auf. Der Zeitpunkt des Auftretens bzw. das Alter ist jedoch individuell unterschiedlich.

 

Sekundäre Lactoseintoleranz
Die sekundäre Laktoseintoleranz entsteht als Folge einer anderen Erkrankung. Als Beispiel kann die Autoimmunerkrankung wie Morbus Crohn genannt werden. Die Darmschleimhaut entzündet sich und behindert die Produktion des Enzyms Laktase.

 

Angeborene bzw. absolute Lactoseintoleranz
Hierbei handelt es sich um einen Gendefekt. Von Geburt an kann überhaupt keine bzw. nur geringe Mengen an Laktase produziert werden. Betroffene Babys bekommen schon kurz nach der Geburt anhaltenden Durchfall. Das Stillen mit Muttermilch ist unmöglich.

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